Spur der Steine: Architektur im Norden entdecken

Unser Projekt „Spur der Steine“, das wir 2016-2019 mit Unterstützung des Bundes im Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus“ durchführen konnten, findet weiter die Aufmerksamkeit der Fachpresse. In der Mai-Ausgabe des Deutschen Architektenblattes gibt es einen interessanten Beitrag und ein Interview mit unserem Vereinsvorsitzenden Lothar Tabery. Der Artikel kann auch hier nachgelesen werden: „Spur der Steine- Architektur im Norden entdecken“.

Die Ergebnisse unseres Projektes „Spur der Steine“ sind online: Folgen Sie dem link Baukultur entdecken oder klicken Sie auf das Bild.

Ein Kommentar

  1. Die Website zeigt sehr viel Interessantes und Neues und ist insgesamt sehr gelungen. Sie ist gerade in den Zeiten eines Umdenkens in den individuellen Reiseplänen hin zu nahen, bisher übersehenen Zielen hilfreich.
    Wie stets: Der Spezialist hat natürlich was zu mäkeln. Bezüglich Sandbostel möchte ich anmerken: Das Gebäude „Speisesaal“ erhielt seine Funktion erst in den 50er Jahren, es diente im 2. Weltkrieg als sog. Russenküche, von der aus die Gefangenen beliefert wurden. Diese Lagerküche A hatte als Gegenstück die Lagerküche B für die westlichen Kriegsgefangenen (heute Tiergnadenhof Rasselbande). 1957 wurden zwei Lagerkirchen neu errichtet, eine protestantische Kirche am Standort der 1946 gebauen Lagerkirche ( zunächst für dort internierte ehemalige SS-Leute), zeitgleich eine Kirche für die katholischen Lagerinsassen unter den DDR-Flüchtlingen (wie auf der Seite richtig beschrieben). Erwähnt sei noch, dass sich auf den Gesamtgelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers heute noch 23 historische Baracken befinden, die unter Denkmalschutz stehen. Das ist einmalig in Deutschland!

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